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Die hier angebotene Software besteht ausschließlich aus Free- und Shareware



Freeware – Warum Programmierer ihre Software verschenken

Freeware ist vollwertige, weder zeitlich noch inhaltlich eingeschränkte Software, die Sie als privater Anwender kostenlos nutzen dürfen.

Im Gegensatz zu Open-Source-Programmen steht Freeware unter dem Schutz des Copyrights. Üblicherweise wird Freeware ohne Quellcode angeboten. Wegen des urheberrechtlichen Schutzes darf an dieser Form der Software nichts verändert werden. Allerdings kann der Autor des Programms – anders als bei Kaufsoftware – für entstandene Schäden nicht haftbar gemacht werden. Es ist also keine Fehlerfreiheit des Programms garantiert. Technische Unterstützung wird ebenfalls nur in seltenen Fällen geleistet. Soll Freeware für kommerzielle Zwecke eingesetzt werden, kann es vorkommen, dass Softwareautoren eine Registriergebühr verlangen.

Was bringt Freeware dem Anwender?

Der wohl augenscheinlichste Vorteil von Freeware gegenüber Kaufprogrammen ist der Preis. Für vergleichbare Funktionen müssen Sie für die Freeware keinen Cent zahlen. Dafür sind die Möglichkeiten der kostenlosen Software häufig eingeschränkter. In seltenen Fällen enthält Freeware bewusst von den Entwicklern eingebundene Viren oder Spyware.

Welchen Nutzen hat Freeware für Programmierer?

  1. Sie können den Bekanntheitsgrad Ihres Produktes ohne großen Kostenaufwand steigern.


  2. Sie können selbst Ihren kleinsten und unbedeutetsten Programmen einen Nutzen geben, indem Sie die Elemente anderen Usern zugänglich machen.


  3. Sie können Ihre Freeware gezielt einsetzen, um die Vorlieben von Benutzern zu testen.




Shareware – Erst testen, dann kaufen

Shareware ist im Prinzip nichts anderes als eine Testversion von Kaufprogrammen. Softwarehersteller haben diese Vertriebsform als Werbestrategie für Ihre Produkte entwickelt, um den Usern einen Kaufanreiz zu schaffen. Die Idee dahinter: Erst testen, dann kaufen!

Grundsäzlich werden drei verschiedene Formen von Shareware unterschieden:

  1. Die Shareware ist voll funktionsfähig, aber zeitlich eingeschränkt.
    Das Programm verfügt über alle Funktionen der Vollversion, allerdings besteht ein zeitlich beschränktes Nutzungsrecht. Sie können eine Anwendung zum Beispiel 30 Tage kostenlos testen. Wenn Sie die jeweilige Software danach weiternutzen möchten, müssen Sie die Vollversion kaufen. Ursprünglich wurde diese zeitliche Beschränkung nur in schriftlicher Form wie etwa im Lizenzvertrag festgehalten, nicht aber techisch umgesetzt. Da sich nicht alle Nutzer an die Beschränkung gehalten, sondern die Programme auch nach dem offiziellen Ablaufdatum weitergenutzt haben, ist diese Form von Shareware selten geworden. Die meisten voll funktionsfähigen Sharewareversionen sind heute so programmiert, dass sie nach dem abgelaufenen Zeitraum automatisch nicht mehr funktionieren.


  2. Die Shareware ist eine funktional eingeschränkte Version des Kaufprogramms.
    Die Testversion ist in irgendeiner Form funktional eingeschränkt und unterscheidet sich damit von der vollständigen Kaufversion. Das Speichern oder Drucken von Dateien ist z.B. nicht möglich. Die abgespeckte Version ist zeitlich unbegrenzt nutzbar. Wenn Sie die Anwendungen komplett nutzen möchten, müssen Sie ebenfalls die Vollversion kaufen. Dazu gibt es in der Regel zwei Möglichkeiten:
    a) Sie laden gegen Bezahlung eine komplette Vollversion aus dem Internet herunter.
    b) Nach Bezahlung erhalten Sie einen Code. Diesen Registrierschlüssel müssen Sie in die bereits installierte Testversion eingeben. Damit werden alle Einschränkungen aufgehoben.


  3. Die Shareware ist mit so genannten Nagscreens versehen.
    Die dritte Version von Shareware ist weder in ihren Funktionen noch in ihrer zeitlichen Nutzungsdauer eingeschränkt. Stattdessen werden so genannte Nagscreens eingeblendet. Nagscreen bedeutet wörtlich übersetzt „Nörgelbildschirm“. Meist wird ein solches Fenster unmittelbar nach dem Programmstart der Shareware eingeblendet. Damit soll der User zur kostenpflichtigen Registrierung der Software gedrängt werden. Dadurch ist zwar keine Funktion der Anwendung beeinträchtigt, allerdings können die Nörgelbildschirme auf Dauer ziemlich lästig werden.

Zum Thema Shareware gibt es auch eine entsprechende Organisation: Viele Autoren haben sich in Deutschland zu der so genannten Shareware-Autorenvereinigung (SAVE) zusammengeschlossen. Der beliebteste Service dieser Gruppierung ist der SAVE-Pressedienst, der Verlagen, Redakteuren sowie Betreibern von Shareware-Archiven über neue Sharewareversionen informiert.
http://holgie.dyndns.org